Korruptionsprävention : Wie aktiviert man die Selbstheilungskräfte des Marktes? / Ingo Pies
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1007492317
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-105031
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2008
Umfang
1 Online-Ressource (III, 22 Seiten, 0,16 MB) : Illustrationen, Diagramm
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Dieser Aufsatz will von Seiten einer ordonomischen Wirtschafts- und Unternehmensethik zu einer interdisziplinären Verständigung zwischen Juristen und Ökonomen beitragen. Seine zentrale These besteht darin, dass Korruption als ein Ordnungsproblem aufzufassen ist, dessen Lösung einer Ordnungspolitik zweiter Ordnung bedarf, die Anreize setzt zur Anreizsetzung in und durch Unternehmen. Die Selbstheilungskräfte des Marktes lassen sich nur aktivieren, wenn es gelingt, ein "enabling environment" für unternehmerische Selbstregulierung zu schaffen. Dieses Argument wird in der Auseinandersetzung mit Franz Böhm, Walter Eucken und Ronald Coase entwickelt.
Drawing on an ordonomic approach to business ethics, this article wants to contribute to an interdisciplinary dialogue between law and economics. It claims that corruption is to be perceived as a constitutional problem of the economy and that its solution requires a second-order constitutional policy, which aims at setting appropriate incentives in and by business firms. The self-regulating forces of a market order require an enabling environment for the integrity of business firms. This argument is developed in relation to the works of Franz Böhm, Walter Eucken, and Ronald Coase.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; Nr. 2008, 9 ppn:571346170