Umweltbewusstsein in Deutschland 2014 : Vertiefungsstudie: Umweltbewusstsein und Umweltverhalten junger Menschen / von Maike Gossen, Dr. Gerd Scholl (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Berlin), Dr. Brigitte Holzhauer (holzhauerei, Mannheim), Michael Schipperges (sociodimensions, Heidelberg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ; Redaktion: Fachgebiet I 1.4 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, nachhaltiger Konsum Angelika Gellrich

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1899467610

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1076183

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Januar 2016

Umfang

1 Online-Ressource (61 Seiten, 3,26 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: Juni 2015
Quellenverzeichnis: Seite 60-61
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten junger Menschen ist Gegenstand des vorliegenden Vertiefungsberichts. Die Ergebnisse sind im Rahmen der Umweltbewusstseinsstudie 2014 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und des Umweltbundesamts (UBA) entstanden. Neben der online durchgeführten Repräsentativbefragung mit deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren fanden mehrere qualitative Untersuchungen statt. Der Bericht behandelt die umweltbezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen junger Menschen und ihr Verständnis eines guten Lebens und der Rolle von Umwelt und Natur dabei. Es zeigt sich, dass Umwelt und Natur in der Alltagswelt junger Menschen eine andere Rolle als in der Gesamtstichprobe haben. Vor dem Hintergrund von Unsicherheitserfahrungen und Wohlstandssorgen werden zum Beispiel einem guten Lebensstandard und Möglichkeiten zur Selbstentfaltung Priorität eingeräumt. Gleichwohl kann mit Blick auf die Einstellungen junger Menschen gegenüber der Umwelt ein ausgeprägtes Problembewusstsein festgestellt werden. Beim alltäglichen Konsum ist die Handlungsbereitschaft junger Menschen vergleichsweise gering, allerdings lassen sich etwa im Bereich der Mobilität und Ernährung oder des kollaborativen Konsums durchaus Potenziale für ein umweltschützendes Verhalten erkennen. Die Erwartungen junger Menschen an die Umweltkommunikation und Umweltbildung werden bislang nur unzureichend erfüllt. Zudem unterscheiden sich junge Menschen hinsichtlich ihres Umweltbewusstseins und Umweltverhaltens teils deutlich: Unter ihnen finden sich Nachhaltigkeitsorientierte ebenso wie weniger umweltaffine Wachstumsorientierte oder gar Umweltpassive. Das Umweltbewusstsein junger Menschen weist darüber hinaus generationenspezifische Prägungen und lebensphasenbedingte Prägungen auf. Je größer der Anteil der aktuell jungen Generation an der Gesamtbevölkerung wird, desto mehr werden sich Umweltbewusstsein und Umweltverhalten gegenüber den bislang bekannten Formen verändern.
This in-depth study focuses on the environmental consciousness and behaviour of young people. The results were collected as part of the study "Environmental Consciousness in Germany 2014" by the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety and the Federal Environment Agency. Alongside the online representative survey of German-speaking individuals aged 14 years and older, several qualitative surveys were carried out. The report addresses young people’s attitudes and behaviours pertaining to the environment, and their concept of what constitutes a good life and the role that the environment and nature play in it. It is evident that the environment and nature play a different role in the everyday lives of young people compared with the overall sample. For example, in the light of uncertainty and concerns about prosperity, they prioritise a good standard of living and opportunities for self-development. Nonetheless, an examination of young people’s attitudes to the environment shows that they are certainly aware of environmental problems. In the area of everyday consumption young people are relatively reluctant to take action, but in areas such as mobility, diet and collaborative consumption there is certainly potential for environmentally friendly behaviour. Young people’s expectations concerning communication and education about environmental matters are not being sufficiently met at present. In addition, young people differ in their environmental attitudes and behaviour - sometimes considerably: among this age group there are 'sustainability-oriented individuals', as well as'growth-oriented individuals', who are less concerned about environmental issues, and even 'environmentally passive individuals'. Moreover, young people's environmental consciousness demonstrates generation-specific traits and traits that are determined by the stage they are at in life. The greater the share of this current young generation in the population as whole, the more environmental consciousness and environmental behaviour will change compared with previously known forms.

Schriftenreihe

Texte ; 2015, 77 ppn:505871920

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