Corporate taxation and firm location in Germany / Götz Zeddies
Anzeigen / Download376.23 KB
Discovery
817471545
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-36888
DOI
ISBN
ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle (Saale) : Leibniz-Inst. für Wirtschaftsforschung - IWH, 2015
Umfang
Online-Ressource (PDF-Datei: IV, 16, 5 S., 0,36 MB) : graph. Darst., Kt.
Ausgabevermerk
Sprache
eng
ger
ger
Anmerkungen
Zsfassung in dt. Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
German Fiscal Federalism is characterized by a high degree of fiscal equalization which lowers the efficiency of local tax administration. Currently, a reform of the fiscal equalization scheme is on the political agenda. One option is to grant federal states the right to raise surtaxes on statutory tax rates set by the central government in order to reduce the equalization rate. In such an environment, especially those federal states with lower economic performance would have to raise comparatively high surtaxes. With capital mobility, this could further lower economic performance and thus tax revenues. Although statutory tax rates are so far identical across German federal states, corporate tax burden differs for several reasons. This paper tries to identify the impact of such differences on firm location. As can be shown, effective corporate taxation did seemingly not have a significant impact on firm location across German federal states.
Der deutsche Länderfinanzausgleich ist durch eine starke Nivellierung der Finanzkraft der Bundesländer gekennzeichnet. Dies geht mit negativen Anreizen für die Finanzverwaltungen der Bundesländer einher. Mit Blick auf das Auslaufen des Länderfinanzausgleichs im Jahr 2019 werden derzeit Reformoptionen diskutiert, unter anderem eine Erhöhung der Steuerautonomie der Bundesländer, in deren Rahmen den Ländern ein Zuschlagsrecht bei der Einkommensteuer eingeräumt und im Gegenzug der Ausgleichstarif im Länderfinanzausgleich verringert werden könnte. Eine derartige Reform würde jedoch bedeuten, dass gerade die finanzschwachen Bundesländer relativ hohe Zuschlagssätze erheben müssten, um ähnlich hohe Einnahmen je Einwohner zu erzielen wie die finanzstarken Länder. Sofern sich dies negativ auf die Unternehmensansiedlungen in finanzschwachen Bundesländern auswirkt, würde deren Finanzkraft weiter geschwächt. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag, ob bereits bestehende Unterschiede in der effektiven Steuerlast zwischen den Bundesländern die Unternehmensansiedlung beeinflussen. Im Ergebnis zeigt sich, dass ein solcher Einfluss in den vergangenen Jahren nicht bestand.
Schriftenreihe
IWH-Diskussionspapiere ; 2015,2 ppn:837399270