OptiMet : Ressourceneffizienzsteigerung in der Metallindustrie - Substitution von Primärrohstoffen durch Verminderung des Downcyclings : Abschlussbericht / von PD Dr. Raatz, Dr. Seidel (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V. (HZDR) - Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie, Freiberg); Prof. Tuma, Dr. Thorenz, Dr. Helbig, Prof. Reller (Universität Augsburg - Resource Lab, Augsburg), Prof. Faulstich, Ch. Joachimsthaler (Technische Universität Dortmund - Fakultät Raumplanung - Lehrstuhl Ressourcen- und Energiesysteme, Dortmund); S. Steger, W. Hagedorn, Dr. Bickel, Prof. Liedtke (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH (WI) - Abteilung Kreislaufwirtschaft und Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, Wuppertal) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt ; Durchführung der Studie: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V. (HZDR); Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) mit seinem Konsortium ; Redaktion: Fachgebiet FG III 2.2 - Ressourcenschonung, Stoffkreisläufe, Mineral- und Metallindustrie, Christian Lehmann

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Discovery

1815005254

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-906715

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, August 2022

Umfang

1 Online-Ressource (354 Seiten, 31,71 MB) : Illustrationen, Diagramme

Ausgabevermerk

Abschlussdatum: April 2021

Sprache

ger

Anmerkungen

Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Das durch das Umweltbundesamt geförderte Projekt befasst sich mit der Ressourceneffizienzsteigerung in der Metallindustrie in Hinblick auf die Substitution von Primärrohstoffen, die im Recyclingprozess zur Verdünnung unerwünschter Begleitelemente beim Recycling eine wesentliche Rolle spielen. Das damit einhergehend Downcycling soll mittels innovativer Sortiertechniken (Kamera-/Sensorsysteme) vermindert und der Recyclingprozess von metallischen Legierungen durch eine höhere Trennschärfe deutlich verbessert werden. Der Fokus der Untersuchungen liegt in diesem Projekt auf der Untersuchung eines legierungsspezifischen Recyclings von Stahl-, Aluminium-, Kupfer- und Zinkschrotten. Hier soll der Vergleich verschiedener Schrottfraktionen vor bzw. nach innovativen Analyse- bzw. Sortier- und Separier-Prozessen neue Erkenntnisse liefern. Darüber hinaus werden definitorische Grundlagen sowie Steuerungsgrößen für Up- und Downcycling und Regeln für sortenarmes Design erarbeitet. Auf Grundlage der Analyseergebnisse werden politische Empfehlungen zur besseren Erschließung bisher nicht genutzter, hochwertiger Metallpotenziale erarbeitet. Zu den Bewertungsmaßstäben gehören die Einsparpotenziale von primären Rohstoffen und damit Treibhausgasemissionen sowie die Kostenstruktur für die Herstellung von möglichst hochwertigen Legierungen aus Rezyklaten. Eine erfolgreiche, das heißt mit minimalen Downcycling-Prozessen „belastete“ Bereitstellung von sekundären Rohstoffen erfordert eine umfassende Wissensbasis über die wissenschaftlichen Hintergründe von Downcycling, bestehende Recyclingstrukturen und verwendete Sortiertechniken, technologische Potenziale, metallurgische Prozesssimulationen und Bewertungsansätzen von Recyclingprozessen, die im Rahmen dieses Projektes entwickelt und genutzt werden.
The project, which is funded by the Federal Environment Agency, is concerned with increasing resource efficiency in the metal industry with regard to the substitution of primary raw materials, which play an essential role in the recycling process for the dilution of unwanted by-elements during recycling. The associated downcycling should thus be reduced and the recycling process of metallic alloys significantly improved. The focus of the investigations in this project is on examining the possibilities of alloy-specific recycling of steel, aluminium, copper and zinc scrap. Here, the investigation of different scrap fractions before or after innovative analysis or sorting and separation processes is to provide new insights. Furthermore, definitional basics as well as control variables for up- and downcycling and rules for low-sort design will be developed. Based on the results of the analysis, policy recommendations will be developed to better exploit previously untapped high-value metal potentials. The evaluation criteria include the potential savings in raw materials and greenhouse gas emissions as well as the cost structure for the production of alloys from recycled materials. Successful provision of secondary raw materials, i.e. "burdened" with minimal downcycling processes, requires a comprehensive knowledge base on existing recycling structures, technological potentials, metallurgical process simulations and evaluation approaches, which are developed and used within the framework of this project.

Schriftenreihe

Texte ; 2022, 81 ppn:505871920

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