EU workshop on non-chemical alternatives for rodent control (NoCheRo) : report on the NoCheRo Workshop (Brussels, 20-21 November 2018) / by Juliane Fischer, Anton Friesen, Susanne Hein, Erik Schmolz, Stefanie Wieck (German Environment Agency) ; on behalf of the German Environment Agency ; edited by: Section IV 1.4 Health Pests and their Control - Susanne Hein (Fachbegleitung)

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URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-883980

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, August 2019

Umfang

1 Online-Ressource (50 Seiten, 0,56 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Report completed in: July 2019

Inhaltliche Zusammenfassung

The German Environment Agency together with the German Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety organized an EU workshop in order take the next step into the direction of rodent control with less risk for the environment and human health. During the workshop, it became evident that rodent traps are already an integral part of professional and modern pest control management. The need for an objective assessment of their feasibility, efficacy and humaneness was recognized. The lack of criteria for the assessment and certification of rodent traps was identified to be a hindering fact to the process of establishing traps as a first choice control measure prior to the use of rodenticides in the everyday job of pest control operators. It was also identified as hindering their recognition as viable non-chemical alternatives within the comparative assessment for (anticoagulant) rodenticides under the EU Biocides Legislation (Biocidal Products Regulation (BPR) EU 528/2012). One of the outcomes of the discussions was to initiate a working party. Its tasks should be to define criteria for the assessment and certification of traps and to draft a testing guideline. The criteria or guideline should be drafted in such a way that they can serve for the European Commission as a basis for seriously taking into consideration traps for the comparative assessment of rodenticides. It was envisaged to hold a follow-up workshop in 2020 to discuss draft criteria with a broader range of experts.
Das Umweltbundesamt hat zusammen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit einen EU Workshop organisiert, um den nächsten Schritt in Richtung einer für Mensch und Umwelt sichereren Nagetierbekämpfung zu machen. Es wurde deutlich, dass Nagetierfallen bereits jetzt einen integralen Bestandteil professioneller und moderner Schädlingsbekämpfung ausmachen. Eine unabhängige Bewertung von Fallen hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit, Wirksamkeit und Tierschutzgerechtheit wurde als notwendig erachtet. Das Fehlen von Kriterien zur Bewertung und Zertifizierung von Fallen wurde als hinderlich bewertet, um sie als bevorzugte Bekämpfungsmethode von Schädlingsbekämpferinnen und Schädlingsbekämpfern zu etablieren. Fehlende Bewertungskriterien wurden auch als Grund für die Nicht-Berücksichtigung von Fallen als geeignete Alternative im Rahmen der vergleichenden Bewertung von (antikoagulanten) Rodentiziden nach Biozid-Verordnung (EU) Nr. 528/2012 angeführt. Ein Ergebnis der geführten Diskussion während des Workshops war die Einberufung einer Arbeitsgruppe. Ihre Aufgabe soll es sein, Bewertungskriterien für die Testung von Fallen zu definieren und - darauf aufbauend - ein Zertifizierungssystem zu etablieren. Diese Kriterien sollen der Europäischen Kommission dazu dienen, Fallen als nicht-chemische Alternative bei der vergleichenden Bewertung von Rodentiziden bewerten zu können. Ein erster Entwurf der Bewertungskriterien wird voraussichtlich auf einer Folgeveranstaltung 2020 vorgestellt.

Schriftenreihe

Dokumentationen ; 2019,2 ppn:838242057

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