Konzepte zur geschlechtssensiblen Personal- und Einrichtungsentwicklung : erstellt im Rahmen des Projektes "Gleich + fremd zugleich - mehr Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in der Sozialwirtschaft" : Projektlaufzeit: 01.10.2012-30.06.2015 / Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V.

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Konzepte zur geschlechtssensiblen Personal- und Einrichtungsentwicklung

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1806262592

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urn:nbn:de:gbv:3:2-882380

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Autorin / Autor

Beiträger

Erschienen

Magdeburg : Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V., [2015?]

Umfang

1 Online-Ressource (88 Seiten, 1,59 MB) : Illustrationen

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

"Gleich + fremd zugleich“ - ein Projekt zur Personal- und Einrichtungsentwicklung - richtete sich mit seinem Coaching-, Beratungs- und Bildungsangebot an Einrichtungen und Mitarbeiter_innen der Sozialwirtschaft aus den Bereichen der (frühkindlichen) Bildung und Erziehung, der Alten- und Krankenpflege sowie der Behindertenhilfe. Das Projekt setzte sich zum Ziel, diese Einrichtungen durch ein individuelles Konzept bei der Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Personal zu unterstützen, um somit dem für die kommenden Jahre aufgrund des demografischen Wandels prognostizierten Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Hierfür bot das Projekt u.a. an, Strategien zur geschlechtssensiblen Mitarbeiter_innengewinnung und -bindung zu entwickeln und umzusetzen. Die systematische Sensibilisierung für die Bedeutung des Geschlechts insbesondere in der pflegenden und erziehenden Arbeit sowie innerhalb der jeweiligen Einrichtungsstruktur und die Notwendigkeit der Implementierung von Gender Mainstreaming in den Einrichtungen standen in den Beratungsprozessen im Vordergrund. Darüber hinaus wurden demografische Entwicklungen in den Fokus genommen und praxisorientierte Workshops und Trainings zum Thema Gender- und Interkulturelle/Transkulturelle Kompetenz mit den Teams und Auszubildenden-Gruppen der Einrichtungen durchgeführt. Diese Trainings fanden in der Regel als ein- oder mehrtägige Veranstaltungen - außerhalb der Einrichtungen - in Tagungshäusern statt. Die Evaluation zeigte, dass gerade diese Maßnahmen in den Einrichtungen positive Auswirkungen auf die Arbeits-, Organisations- und Kommunikationsstruktur hatten und somit zur Verbesserung der „Einrichtungskultur“ und zur Erhöhung der Arbeitgeber_innenattraktivität beitrugen. Die praktische Projektumsetzung erfolgte auf den unterschiedlichen Ebenen einer Einrichtung: auf Leitungs-/Strukturebene (Fachkräfte mit Personalverantwortung/Angebot: Beratung und Coaching) sowie auf der Ebene der Mitarbeiter_innen (langjährige und neue Mitarbeiter_innen, Auszubildende/Angebot: Workshops, Team-Coaching und Training). Die Erkenntnisse und Erfahrungen des Projektes „Gleich + fremd zugleich“ sind Grundlage für die vorliegenden praxiserprobten und übertragbaren Konzepte zur geschlechtssensiblen Personalgewinnung, -entwicklung und -bindung sowie Einrichtungsentwicklung. Am Projekt nahmen in 117 Veranstaltungen 184 Fachkräfte und 185 Auszubildende aus Einrichtungen der Sozialwirtschaft sowie 27 sozialpädagogische Fachkräfte des Ausbildungsbereiches „gewerbliche Wirtschaft“ teil.

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